
Halbe Katoffl
Frank Joung wollte schon immer „was mit Migrationshintergrund“ machen. Der Berliner Journalist mit koreanische Wurzeln ist in Deutschland geboren. Und weiß, wie es ist, in einer Welt aufzuwachsen, in der man aufgrund seines Aussehens beurteilt wird. Als leidenschaftlicher Podcast-Hörer kam ihm 2016 die Idee, selbst einen Podcast aufzunehmen, der nicht die üblichen Migrations-Klischees bedient. Das fängt schon beim Namen an: Etwas Deutsches sollte es sein, ohne das Wort „deutsch“ selbst zu nennen. So kam ihm die Kartoffel in den Sinn, die er bewusst falsch schreibt, weil ihm „Kartoffel“ selbst zu „kartoffelig“ ist.
In den mittlerweile fast 60 Episoden trifft Frank andere Deutsche mit Migrationshintergrund. Natürlich geht es auch um Integration und Vorurteile. Im Fokus steht aber immer der Mensch und seine Geschichte.
Da ist zum Beispiel Van Bo Le-Mentzel, der während der Flucht aus Laos in einem thailändischen Flüchtlingsheim geboren wurde und nun in Berlin als studierter Architekt Tiny-Häuser baut. Oder Marie Mouroum, die als Kind zur Selbstverteidigung Karate lernte und heute als eine der besten Stuntfrauen der Welt Hollywood-Stars wie Halle Berry doubelt. Letztgenannte Folge ist im Zuge der Serie „Halbe Katoffl Sport“ entstanden, die durch das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ gefördert wird.
Wenn auch du die hervorragende Arbeit von Frank Joung unterstützen möchtest, unterstütze seine Kampagne bei Steady mit einer kleinen Spende: steadyhq.com/de/halbekatoffl
Fazit: „Halbe Katoffl“ ist ein unterhaltsamer, interessanter und wichtiger Podcast. Jede Kartoffel sollte ihn hören – egal ob halbe oder ganze.
► Abonnieren: Halbe Katoffl
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Prüft denn niemand vor Veröffentlichung die Artikel? Die Bilder passen nicht zu den Texten, peinlich......
Gruß Gerd
Moin Gerd.
Danke für den Hinweis. Wir haben das mal korrigiert.
Gruß aus Kiel