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1988: Apple gegen Microsoft
Nach der Einführung von Windows 2.0 durch Microsoft im Jahr 1988, reichte Apple eine Klage gegen Microsoft und Hewlett-Packard ein, in der behauptet wurde, dass Microsoft Windows und HPs NewWave die Urheberrechte von Apple an der Macintosh-Benutzeroberfläche verletzt hätten. Der Fall war eine der "Look and Feel"-Urheberrechtsklagen der 1980er Jahre. Insbesondere ging es dabei um die Verwendung von überlappenden und anpassbaren Fenstern in Windows 2.0. Nach mehreren Jahren vor Gericht wurden Apples Vorwürfe gegen Microsoft zurückgewiesen, hauptsächlich aufgrund einer Vereinbarung, die John Sculley mit Bill Gates für Windows 1.0 ausgehandelt hatte. Rechtsstreitigkeiten zu diesem Thema dauerten noch bis 1997 an.
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