
2010: Apple und die Privatsphäre
Im Jahr 2010 reichten iPhone- und iPad-Nutzer Klage gegen Apple ein, weil das Unternehmen ohne Zustimmung persönliche Daten mit Drittanbieter geteilt hat. Apple stimmte daher zügig zu, dass man die Entwicklerzugriffe beschränken wird und nur noch notwendige Informationen weitergibt. Jedoch setzte das Unternehmen diesen neuen Grundsatz nicht ausreichend um. Besonders Standortdaten seien davon betroffen. Jedoch legte Apple dann offen, dass ein „Softwarefehler“ für das permanente Senden der Standortdaten an Apple-Server verantwortlich war – selbst, wenn die Standortfreigabe deaktiviert war. Das Gericht merkte an, dass den Klägern keine Schaden zugefügt wurde, der einen Schadensersatz rechtfertigen würde.
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