
The Missing Cryptoqueen
Verbrechen faszinieren. Je außergewöhnlicher, je blutiger, je durchtriebener, desto mehr. Zumindest scheint das so, schaut man sich einmal die Entwicklung der Podcast-Szene in den jüngsten Jahren an. Besonders „True Crime“-Sendungen – also solche, die tatsächlich geschehene Verbrechen nacherzählen – haben Podcasts in Deutschland zum ganz großen Durchbruch in der breiten Masse und über alle Altersgrenzen hinweg verholfen. Ganz weit vorn dabei findet man einmal mehr „Die Zeit“ mit der Produktion „Zeit Verbrechen“, die inzwischen schon häufig auch von anderen Medienhäusern kopiert wurde. Inzwischen wenden sich aber viele Hörer von diesem Podcast ab, weil sie von seiner Art gelangweilt sind oder falsche Schwerpunkte innerhalb der Geschichten gesetzt sehen.
Die BBC hat gleich mehrere hervorragende True-Crime-Podcasts am Start. Diese widmen sich einem Fall ganz ausführlich in bis zu zehn Episoden, die jeweils bis zu eine Stunde dauern können. Dabei sitzen die Journalisten nicht nur im heimischen Studio, sondern reisen den Verbreche(r)n quer durch Europa und die ganze Welt nach. Als Zuhörer ist man also, um einen alten TV-Sender-Slogan zu bemühen, „mittendrin, statt nur dabei“. So sehr dabei, dass die Episoden ausgestrahlt werden, bevor die gesamte Produktion beendet ist. Schon mehrfach haben deshalb Tipps aus der Hörerschaft den Journalisten weitergeholfen. Zum Einsteig in die aufwändigen Produktionen empfehlen wir „The Missing Cryptoqueen“ und „The Isdal Woman“ – beide haben auch einen Deutschland-Bezug.
Fazit: „True Crime“ trifft „True Journalism“. Eine gelungene Verbindung, bei der der Hörer gewinnt.
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Prüft denn niemand vor Veröffentlichung die Artikel? Die Bilder passen nicht zu den Texten, peinlich......
Gruß Gerd
Moin Gerd.
Danke für den Hinweis. Wir haben das mal korrigiert.
Gruß aus Kiel