
Therapieland
Leistungsdruck, Ängste, Depressionen: Immer mehr Menschen leiden unter emotionalen und psychosomatischen Störungen und entschließen sich zu einer Psychotherapie. Laut einer Erhebung der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) befanden sich allein 2015 zwei Millionen Deutsche in psychotherapeutischer Behandlung. Nicht unerheblich sind zudem die volkswirtschaftlichen Auswirkungen: Psychische Erkrankungen sind nicht nur die zweithäufigste Ursache für Fehltage im Beruf, sie sind auch der häufigste Grund für Frühverrentungen. Trotzdem ist die Psychotherapie immer noch mit einem Stigma behaftet: Patienten gelten nur allzu oft als labil und den Erfordernissen der modernen Gesellschaft nicht gewachsen.
Mit diesem Tabu will „Therapieland“, ein Podcast von „Deutschlandradio Kultur“, aufzuräumen helfen: Pia Rauschenberger blickt hinter die Kulissen der Psychotherapie. Zusammen mit dem Diplom-Psychologen Thorsten Padberg möchte die Journalistin transparenter machen, wie Psychotherapie funktioniert, welche Erfolge man damit erzielen kann – und wann und für wen sie möglicherweise nicht geeignet ist. Rauschenberger und Padberg erzählen in sechs Episoden respektvoll die Geschichten von sechs Menschen, die eine Psychotherapie in Anspruch genommen haben – von der allzu schwierigen Suche nach der richtigen Vertrauensperson über die Beziehung zwischen Therapeut und Patient bis hin zum oft problematischen Verhältnis zu Angehörigen, die nicht selten mitverantwortlich für die emotionalen Probleme sind.
Fazit: Die Produktion in Radioqualität hilft bei der Enttabuisierung eines Hilfsangebots, das in Wahrheit längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.
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Prüft denn niemand vor Veröffentlichung die Artikel? Die Bilder passen nicht zu den Texten, peinlich......
Gruß Gerd
Moin Gerd.
Danke für den Hinweis. Wir haben das mal korrigiert.
Gruß aus Kiel