
Barfuß im Byte Shop: Der größte Moment in der Firmengeschichte
Steve Jobs war nicht bekannt dafür, mit dem Strom zu schwimmen. Zwar gab es eine Phase, in der er auch Anzüge und Krawatten auftrug, das aber nur als Mittel zum Zweck. Später machte er die Jeans, den Rollkragen-Pullover und seine Turnschuhe zum Symbol. Doch gerade in den 70ern und Anfang der 80er lief der junge Jobs hin und wieder barfuß herum.
Das tat er auch bei einem „Business Meeting“ im Byte Shop von Paul Terrell. Man kannte sich von den Treffen des Homebrew Computer Clubs. Wozniak mochte Terrell nicht sonderlich leiden, doch er war es, der den beiden Steves den ersten großen Auftrag bescherte. 50 Apple I wollte Terrell für sein Ladengeschäft haben, zu je 500 Dollar würde er sie ankaufen.
Steve Wozniak beschreibt dies als „das größte Ereignis in der gesamten Geschichte des Unternehmens“. Denn später gab es zwar auch Erfolge zu feiern, die waren aber nicht so „naiv“ und unbeschwert, wie dieser erste Augenblick des Erfolgs.
2011 wurde allerdings die gesamte Apple-Gemeinde von einer andauernden Dunkelheit eingeholt. Mit dem Tod des eifrigen Firmenchefs verlor das Unternehmen aus Cupertino seine Ecken und Kanten, gewann aber natürlich neue Facetten hinzu.
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Mit jedem Tag ein bisschen weniger dunkel
Wie es immer so ist. Je weiter man sich von diesem dunklen Punkt entfernt, desto kleiner wirkt er. Ist er aber deswegen weniger schlimm? Wir neigen dazu, immer erst zu merken, was ein Mensch uns bedeutet, wenn er nicht mehr da ist. Denn je schneller die Welt wird, desto weniger finden wir Zeit, innezuhalten, um über unsere Befindlichkeiten zu reflektieren.
Heute ist allerdings ein solcher Tag, an dem wir innehalten. Wir möchten Ihnen eine Reihe von Facetten aus dem Leben des Steve Jobs präsentieren, die am Ende ein Bild zeichnen von dieser Person, die tatsächlich zwischen Genie und Wahnsinn lebte und deren Leben nicht nur Erfolge bereithielt.
Lassen Sie uns wissen, welche Augenblicke Sie erwähnenswert finden und wie und ob Sie heute dem Apple-Gründer gedenken.
Quellen:
- Was würde Apple tun?, Dirk Beckmann, Econ.
- Steve Jobs und die Erfolgsgeschichte von Apple, Jeffrey Young und William L. Simon, Fischer.
- Beifang: Eine Kindheit wie ein Roman, Lisa Brennan-Jobs.