Der große WWDC-Rückblick: Das waren die Highlights der vergangenen Keynotes von 2011 bis heute

WWDC 2018: Ganz anders als das Vorjahr
Nachdem Apple für die WWDC 2017 in die Kritik geriet, da zu viel Hardware und nur wenig Software gezeigt wurde, änderte das Unternehmen 2018 den Kurs und machte die WWDC wieder zum echten Software-Event und stellte mit iOS 12, macOS Mojave, tvOS 13 und watchOS 5 vier beeindruckende Betriebssysteme vor.
Überraschenderweise endete man nicht auf iOS 12, sondern stellte das neue Update für iPhone und iPad direkt zu Beginn vor. Der Grund hierfür war einfach. Anders als sonst packte man die Aktualisierung nicht allzu voll mit neuen Funktionen, sondern optimierte das Betriebssystem grundlegend — vor allem für ältere Geräte. Damit reagierte Apple prompt auf die Schlagzeilen vom Jahresanfang zur Drosselung der alten Modelle, um Akkulaufzeiten zu verlängern. Mindestens genauso interessant war hier jedoch Siri Kurzbefehle. Mit der neuen App lassen sich nämlich eigene Abläufe für den Schnellzugriff erstellen, die sogar per selbstgesetzten Sprachbefehl ausgeführt werden können. Ansonsten zeigte Apple mit ARKit 2 und der neuen Maßband-App zahlreiche neue Features für die erweiterte Realität. Auch FaceTime für Gruppen von bis zu 32 Teilnehmern sowie die Bildschirmzeit erhielten ausreichend Bühnenzeit, um ein ungefähres Bild von den Funktionen zu erhalten.
watchOS 5 stellte den nächsten Punkt dar. Dabei hielt man endlich ein altes Versprechen und stellte die Walkie-Talkie-Funktion vor, die bereits für die erste Apple Watch 2015 erscheinen sollte. Dazu machte man deutlich, dass die Smartwatch vor allem ein Fitnesstracker ist und dies machte man durch neue Workouts sowie eine bessere Integration von bestehenden Features deutlich. Ein besonderer Fokus lag auch auf Siri. Auf neueren Modellen ist es mit watchOS 5 nämlich nicht mehr notwendig „Hey Siri“ zu sagen, sondern der direkte Sprachbefehl reicht aus, um beispielsweise die neue Podcast-App auszuführen. Neue Zifferblätter gab es natürlich auch …
In tvOS 13 gab es hingegen nur wenig Neues zu sehen. Hier kündigte man neue Bildschirmschoner an, die nun auch Informationen zu den Aufnahmeorten bereithalten. Daneben wurde eine überarbeitete TV-App vorgestellt, die wieder etwas besser geworden ist.
Last but not least war macOS Mojave. Wie schon Spekulationen vermuten ließen, kündigte Apple endlich einen Dark Mode für den Mac an. Dieser taucht das gesamte Betriebssystem sowie sämtliche Apple-Apps in ein dunkles Erscheinungsbild. Auch Drittanbietern gab man entsprechende Möglichkeiten zur Verfügung. Mindestens genauso interessant waren die neuen Stapel für den Schreibtisch, die Dateien automatisch sortieren. Im Finder führte man hingegen Schnellaktionen ein, um etwa Fotos schnell zu drehen oder in einem anderen Format zu speichern. Dadurch beschleunigten sich die Arbeitsabläufe deutlich.
Seit mehr als 30 Jahren veranstaltet Apple mittlerweile die Entwicklerkonferenz WWDC. In den vergangenen 10 Jahren gewann sie deutlich an Beachtung, da Apple stets die neuen Betriebssysteme vorstellt und oft auch einen Ausblick auf kommende Hardware bietet. Auch 2023 ist wieder Großes geplant
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