
Pocketlint stellt fest: Apples Smart Speaker klingt super, ist aber nicht so smart
Pocketlint gehörte zu den Medien, die Apple sich für den Test des HomePod ausgesucht hat. Wir wollen auf den Bericht vor allem deshalb hinweisen, da er ein bisschen weniger Mainstream ist und in ihm gerade heraus formuliert wird. Denn noch vor dem eigentlich Review heißt es im Überblick: Momentan sei der HomePod ein Lautsprecher, der einfach super klingt, aber nicht besonders clever ist.
Sprachassistent kann noch lernen
Die Betonung liegt auf noch. Denn Apple hat Siri von Beginn an als Software-Feature in der Cloud integriert. Das heißt die Intelligenz des Sprachassistenten kann jederzeit sprunghaft ansteigen. Selbst ohne große Ankündigungen nimmt Apple ständig Änderungen vor, die oft aber unbemerkt bleiben. Erst wenn Apple dann ein großes neues Softwareupdate für iOS veröffentlicht, wird der Blick auch auf die Neuerungen geworfen, die dann zum Teil aber schon eine Weile verfügbar waren.
Allerdings ist der Aspekt der Cleverness im Test von Stuart Miles auch auf manche Funktionen bezogen, die Apple schon bald nachliefert. Denn Miles moniert, dass der HomePod noch keinen Multi-Room-Support bietet. Er merkt aber auch an, dass Siri sich schrecklich anhören würde auf dem HomePod. Das ist eine interessante Feststellung. Denn in vorherigen Berichten lasen wir teils genau das Gegenteil.
HomePod gar nicht so pflegeleicht?
Dazu hat Miles festgestellt, dass der HomePod auf manchen Untergründen merkwürdige Abdrücke hinterlässt. Das gilt zum Beispiel für behandelte Holzoberflächen. Apple selbst gibt zu, dass das Silikon am Gehäuseboden leichte Spuren auf behandelten Oberflächen hinterlässt. Laut Pocketlint würden die Verfärbungen mit der Zeit jedoch verblassen.
Ebenfalls interessant: Miles findet, dass man nicht immer im Bilde ist, ob der HomePod einen nun verstanden hat oder nicht. Sie könnten sich zwar eine auditive Rückmeldung geben lassen. Doch die LED-Antwort an der Oberfläche ist vor allem tagsüber kaum wahrzunehmen wenn Sie beispielsweise den HomePod auf einem Regal unterbringen, selbst aber auf dem Wohnzimmersessel Platz nehmen.
Der Lautsprecher, der sich selbst einstellt
Clever ist Apples Lautsprecher dann doch. Denn laut Miles funktioniert die Kalibrierung wunderbar. Das Gerät benötigt keine fremden Eingaben, anders als bei Sonos‘ TruePlay-Technologie, sondern stellt selbst fest, wie es am besten klingen kann. Wenn Sie den HomePod mitten in einem Raum abstellen, strahlt er nach allen Seiten gleichmäßig aus. Wenn Sie ihn jedoch nahe an eine Wand stellen, wird er vor allem nach vorne weg strahlen, ohne Ihr Zutun. Dabei hilft dem Smart Speaker der Apple A8, der auch im iPhone 6 werkelt.
An dieser Stelle gibt Miles zu: In den Tests klang das Gerät immer super, egal wo und in welchem Raum man es aufgestellt hat. Auch gegenüber der Konkurrenz kann Apple in puncto Soundqualität nur gewinnen:
„We've tested the HomePod alongside rivals from the Echo and Google Home family, as well as Sonos speakers and we'd say that the HomePod beats all of them in terms of sound performance, making this the best sounding speaker of its type.“
Fazit von Stuart Miles: Der HomePod klingt prima, ist pflegeleicht, darf aber noch dazulernen, denn gerade beim Blick auf HomeKit und darüber hinaus, wirkt Apples System im Vergleich zur Konkurrenz altbacken.
Was kann der HomePod?
Zu Beginn wollen wir noch einmal darüber aufklären, was der HomePod kann, und was nicht. Er gehört der Gruppe der sogenannten „Smart Speaker“ an. Das sind Lautsprecher, die mit dem Internet verbunden sind und auch die Musik kabellos im WLAN übertragen. Ergänzt wird diese Konnektivität durch einen Sprachassistenten. Bei Amazon ist es Alexa, bei Microsoft Cortana (ja es gibt auch Smart Speaker damit) und bei Google einfach der Assistant.
Zuletzt wurde man das Gefühl nicht los, dass Apples Siri ins Hintertreffen geraten ist. Zwar spricht Siri bei weitem die meisten Sprachen, nur hat sie scheinbar ein eingeschränktes Vokabular zur Verfügung. Wünschenswert ist, dass Apple im Sommer auf der WWDC 2018 eine umfangreiche Überarbeitung ankündigt. Doch schon im Vorfeld der Veröffentlichung des HomePod wurden Siris Kapazitäten speziell in Bezug auf das Musikverständnis ausgeweitet. Wie gut Siri diese Aufgabe am HomePod tatsächlich meistert, erfahren Sie im folgenden Überblick.
Inlinebox: HomePod
Der HomePod ist außerdem günstig im Unterhalt. Das ist selbst bei modernsten Elektrogeräten nicht selbstverständlich, bei Apple aber durchaus Programm. Sie bekommen in allen Geräten aus Cupertino im Vergleich zur Konkurrenz immer besonders viel Leistung bei niedrigem Stromverbrauch.
Darüber hinaus ist der Smart Speaker aus Cupertino kompatibel mit vielen iPhones und iPads. Das ist jedoch gleichbedeutend damit, dass Sie eines dieser Geräte benötigen, um den HomePod zu aktivieren. Ein wenig verhält es sich also, wie bei der Apple Watch. Die Einrichtung geht dann kinderleicht von der Hand.
Neben dem direkten Zugriff auf Apple Music, ihre iTunes-Bibliothek oder Podcasts, können Sie den Lautsprecher auch via AirPlay anweisen, alles abzuspielen, was Sie ihm über diesen Übertragungsweg übermitteln. Letztlich können Sie sogar das Apple TV mit dem Smart Speaker verbinden.
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Den ersten Test nach zu urteilen, ist der Sound unfassbar.
Ich finde der Homepod klingt in den Videos um Längen besser als der Rest.
Freu mich riesig, wenn er endlich nach Deutschland kommt.
Noch einfacher vor- und zurückspringen könnte man, wenn ihr es endlich mal hinbekommen würdet, eine Galerie in einer Seite einzurichten, und nicht bei jedem Bild die Seite neu zu laden.
Der muss für diesen Preis auch gut klingen
Wozu braucht man Siri für den HomePod. Von mir aus könnte man Siri an dieser Stelle ganz weglassen.
Hauptsache der Sound ist wie beschrieben...
Du hast den Sinn dahinter nicht verstanden, oder? Siri ist doch gerade das, was ihn ausmacht, bzw. um was es beim HomePod überhaupt geht. Sonst kannst du auch jeden x-beliebigen guten Lautsprecher nehmen.