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Spiele, die ohne einen finanzstarken Verleger im Rücken entstehen, fristen oft der vielen mit aller Macht in den Markt gedrückten Blockbuster ein Schattendasein. Während ein Großteil der Aufmerksamkeit vieler Spielemagazine hauptsächlich millionenteuren Produktionen vom Schlage eines Call of Duty, XCOM und Tomb Raider gilt, finden die oftmals außerordentlich kreativen Veröffentlichungen kleiner Studios in der Öffentlichkeit kaum statt. Zu Unrecht, denn überraschend viele der ohne potenten Geldgeber im Rahmen kleiner Teams entstandenen Spiele sind richtig, richtig gut. Klar, auf große Schauwerte muss man meist verzichten: State-of-the-Art-Grafik, mit Hollywood-Stars besetzte Sprecherrollen und ähnlichen Schnickschack sucht man hier meist vergebens. Statt Geld investieren die „Indies“ hingegen vor allem Unmengen an Herzblut: Durch ihr Können und die aufrichtige Begeisterung für das eigene Produkt entstehen dabei oftmals richtige kleine Kunstwerke, die sehr viel mehr „Seele“ vorzuweisen haben als die Massenware der großen Publisher. Dabei bedienen sich Indie-Spiele oftmals des technisch kleinsten gemeinsamen Nenners. Das aber ist nicht zwingend ein Nachteil: Die Anforderungen der Spiele an die Hardware sind somit nämlich meist erfreulich gering, selbst mit einem mehrere Jahre alten Mac lassen sich aktuelle Indie-Titel in der Regel ganz ohne Probleme spielen. Auf den kommenden Seiten finden Sie fünf Highlights, mit denen wir in der Redaktion ganz besonders viel Spaß hatten.
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