
Battle for Azeroth
Mit „Battle for Azeroth“ kehrt „World of Warcraft“ ein Stück weit zu seinen Wurzeln zurück. Das Hauptaugenmerk der inzwischen siebten Erweiterung des erfolgreichen Online-Rollenspiels liegt nämlich auf dem das Spiel begründenden Konflikt zwischen den beiden Fraktionen der Allianz und der Horde. Mit dem Niederbrennen des Weltenbaums Teldrassil gerät der brüchige Frieden zwischen Horde und Allianz ins Wanken – da ist es nur logisch, dass das neue Add-on das PvP-System runderneuert. Statt die Kämpfe Spieler-gegen-Spieler wie bisher auf gesonderte Server auszulagern, befindet man sich jetzt schlicht auf Knopfdruck im Clinch mit den Spielern der jeweils anderen Fraktion. Dann ist man faktisch jederzeit angreifbar, wird ob der damit verbundenen Gefahren aber auch mit diversen Boni belohnt. Auf dem Weg zur neuen Maximalstufe von 120 – wahlweise in der Haut eines der neuen verbündeten Völker –, gilt es erneut zahlreiche Quests zu lösen. Diese finden sich auf zwei neuen Kontinenten mit je drei Zonen. Analog zur Artefaktwaffe in „Legion“ lässt sich der eigene Charakter durch „Das Herz von Azeroth“ aufwerten. Zudem kann man sich in neuen Dungeons und Raids austoben, wobei es erneut Inhalte für Gruppen aus drei Spielern gibt. An alte Warcraft-3-Zeiten hingegen erinnern die sogenannten Kriegsfronten, die eine Portion Echtzeitstrategie ins Spiel bringen.
Der einzige Haken am neuen Add-on: Der Leistungshunger ist gestiegen, ein „Metal“-fähiger Mac ist Voraussetzung. Auf älteren Rechnern funktioniert das Spiel daher nicht mehr.
Fazit: Der Konflikt zwischen Horde und Allianz ist der Motor der „World of Warcraft“, den diese Erweiterung weiter antreibt und der erneut für viele Monate guter Unterhaltung sorgen wird.
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