- TSMC und Intel planen gemeinsames Unternehmen zum Betrieb von Intels Chip-Fabriken
- TSMC soll 20 Prozent der Anteile halten und seine Fertigungsmethoden mit Intel teilen
- Intel kämpft mit Verlusten und niedrigeren Erträgen als TSMC
Überraschende Partnerschaft der Chip-Giganten
Die langjährigen Konkurrenten TSMC und Intel stehen kurz vor einer wegweisenden Zusammenarbeit. Nach Informationen von The Information haben beide Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung getroffen, bei der TSMC künftig Intels Chip-Fabriken betreiben soll. Der taiwanische Halbleiterhersteller würde dabei einen Anteil von 20 Prozent an dem neuen Joint Venture halten.
Herausforderungen für Intel
Die Partnerschaft kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für Intel. Das Unternehmen verzeichnete 2024 einen Verlust von 18,8 Milliarden US-Dollar, bedingt durch hohe Investitionen in die Chip-Fertigung und einen schwächelnden PC-Markt. Die Zusammenarbeit mit TSMC könnte nun helfen, die Produktionseffizienz zu steigern.
TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) ist der weltweit größte unabhängige Chip-Auftragsfertiger. Das Unternehmen produziert Halbleiter für viele bekannte Technologieunternehmen wie Apple und Nvidia. TSMC konzentriert sich ausschließlich auf die Fertigung und nicht auf das Design der Chips.
Mögliche Auswirkungen auf die Belegschaft
Die geplante Kooperation birgt auch Risiken für Intels Mitarbeitende. Da TSMC und Intel unterschiedliche Fertigungsanlagen und -materialien nutzen, könnte die Übernahme von TSMCs Produktionsprozessen zu Stellenabbau führen. Intel müsste möglicherweise einen Großteil seiner bestehenden Ausrüstung verkaufen und Ingenieurstellen streichen.
Politischer Hintergrund
Interessant ist, dass die Gespräche zwischen Intel und TSMC offenbar von der Trump-Administration initiiert wurden. Ziel war es, Intels Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die fortschrittliche Chip-Produktion in die USA zu bringen.
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