
Mapsgate (2012)
2012 hielt aber noch mehr bereit für Apple. Denn der Konzern war so weit, mit einer eigenen Karten-Anwendung auf den Markt zu drängen: Apple Maps (dt. Apple Karten). Auf den iPhones (und iPads) wurde mit Apples eigener Kartenanwendung versucht, den Platzhirsch Google Maps zu verdrängen.
Maßgeblich verantwortlich für die Software war Scott Forstall. Auf den Punkt gebracht: Der Rest ist Geschichte. Forstall auch. Doch so einfach ist es freilich nicht. Denn Apple brauchte Jahre, um sich von dem Schock zu erholen, und den Nachwehen, die die Karten-Anwendung zeitigte.
Meldungen von öffentlichen Einrichtungen wie Polizei und Feuerwehr, die sogar vor der Verwendung von Apple Maps warnten, sind nur die Spitze des Eisbergs. Tatsächlich brachte Apple mit seiner Karten-App eine vollkommen unausgereifte Software auf den Markt, die nicht nur vieles vermissen ließ, sondern in einem so sensiblen Bereich auch noch eine Menge verkehrt machte. Die Anfangszeit war besonders von Spott und Häme begleitet. Immerhin stimmten einige Ortsbezeichnungen nicht, wurden manche Häuser als Flughäfen ausgezeichnet oder verschwanden Sehenswürdigkeiten beim Hineinzoomen in die Karte. Doch selbst das Kartenmaterial im Heimatmarkt USA ließ stark zu wünschen übrig.
Es ist der Geduld der Apple-Nutzer zu verdanken, dass die Karten-Anwendung sich über die Jahre stetig verbessern durfte und sich auch verbessert hat. Doch es waren auch die Nutzer, die Apple dazu verpflichteten. Denn die eigene Kartensoftware sollte eigentlich zur Kundenbindung dienen und sie nicht verschrecken.
Die Demission Forstalls ist vor folgendem Hintergrund besonders nachvollziehbar: Besonders schmerzhaft muss es für Tim Cook gewesen sein, sich an die iPhone-Nutzer zu wenden und ihnen zu raten, vorerst mit Karten-Anwendungen von Google, Nokia oder Microsoft zu arbeiten, bis Apple ein Update rausbrächte.
Doch das „Gate“ wird beinahe inflationär verwendet und die Sachverhalte, die wir Ihnen im folgenden schildern werden, haben nur selten etwas mit handfesten Skandalen zu tun. Es sei denn natürlich, Sie nehmen an, dass schlechter Handyempfang in der Liga von Watergate mitspielt. Oder der Sachverhalt, dass Farbe vom Gehäuse abgeht, oder ein Knick im Chassis des iPhones bei zu starkem Druck. Kennen Sie überhaupt schon eines der neusten „Gates“? Es hat mit der Schönheit der iPhone-XS-Nutzer zu tun.
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Aber entscheiden Sie selbst, und vielleicht können wir Ihnen ja noch Informationen vermitteln, die Sie bislang noch gar nicht kannten.
Vielleicht können aber auch Sie uns noch helfen, indem Sie uns auf weitere „Gates“ hinweisen, die wir womöglich vergessen haben, möglicherweise auch deshalb, weil sie gar nicht so wichtig waren. Andere haben wir an dieser Stelle unerwähnt gelassen, da sie ursprünglich gar kein „Gate“-Etikett trugen. Diese Wortbindung wurde erst im Nachhinein hinzugefügt.
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Gate gar nicht.
Cool!
Ich musste so schmunzeln. Danke!
Mich verärgert nichts bei Apple! Weil ich Apple liebe!
Ich denke auch, dass die meisten "Gates" von der Presse hochstilisiert worden sind, einfach um eine Nachricht der Sonderklasse zu haben.
Ganz ehrlich: In vielen Fällen handelte es sich im Verhältnis zu den Millionen von verkauften Geräten doch nur um einen kleinen Bruchteil. Und den gibt es bei allen Produkten - weil: Nichts ist absolut!