- Apple hat weiterhin Probleme bei der Entwicklung der Blutdruckmessung für die Apple Watch
- Die Funktion soll Trends und mögliche Hypertonie erkennen, aber keine exakten Messwerte liefern
- Release der Funktion für 2025 wird zunehmend unwahrscheinlich
Die mit Spannung erwartete Blutdruckmessung für die Apple Watch lässt weiter auf sich warten. Wie Bloomberg-Journalist Mark Gurman in seinem aktuellen Newsletter berichtet, kämpft Apple nach wie vor mit technischen Herausforderungen bei der Entwicklung dieser potenziell lebensrettenden Funktion.
Eingeschränkte Funktionalität zum Start
Die erste Version der Blutdruckmessung wird voraussichtlich keine exakten systolischen und diastolischen Werte anzeigen. Stattdessen soll die Funktion Nutzende warnen, wenn der Blutdruck bedenklich ansteigt oder Anzeichen für Bluthochdruck (Hypertonie) festgestellt werden. Nach einer solchen Warnung können Betroffene dann einen Arzt aufsuchen, um genauere Untersuchungen durchführen zu lassen.
Bluthochdruck oder Hypertonie ist eine gefährliche Erkrankung, bei der der Blutdruck dauerhaft erhöht ist. Die Krankheit verläuft oft lange Zeit unbemerkt, da Symptome erst spät auftreten. Unbehandelt kann Bluthochdruck zu schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.
Verzögerungen trotz intensiver Entwicklung
Seit Januar 2022 arbeitet Apple bereits an der Integration der Blutdruckmessung. Ursprünglich war die Funktion für die Apple Watch Series 10 geplant, wurde aber nicht realisiert. Auch der zuletzt anvisierte Start im Jahr 2025 scheint nach den neuesten Informationen von Gurman zunehmend unwahrscheinlich.
Große gesundheitliche Bedeutung
Die Verzögerung ist besonders bedauerlich, da die frühzeitige Erkennung von Bluthochdruck Leben retten kann. Da Hypertonie oft lange unentdeckt bleibt und erst spät Symptome zeigt, könnte eine kontinuierliche Überwachung durch die Apple Watch einen wichtigen Beitrag zur Prävention schwerer gesundheitlicher Folgen leisten.
Die technischen Hürden scheinen jedoch höher zu sein als gedacht. Apple setzt bei der Entwicklung neuer Gesundheitsfunktionen traditionell auf höchste Präzision und Zuverlässigkeit. Diese hohen Standards könnten ein Grund für die anhaltenden Verzögerungen sein.
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