KI-Assistent startet unvollständig

Alexa+ kommt mit Verspätung: Amazon kämpft mit ähnlichen Problemen wie Apple

Nicht nur Apple hat Probleme mit der KI-Integration in Sprachassistenten. Wie interne Dokumente zeigen, muss auch Amazon bei Alexa+ wichtige Features verschieben.

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2 Minuten Lesezeit

Quickread: Auf einen Blick
  • Amazon verschiebt zentrale KI-Funktionen von Alexa+ auf unbestimmte Zeit
  • Interne Dokumente offenbaren große technische Herausforderungen bei der Entwicklung
  • Start von Alexa+ ist trotz reduziertem Funktionsumfang noch für 2025 geplant

Die Entwicklung von KI-gestützten Sprachassistenten scheint nicht nur Apple vor große Herausforderungen zu stellen. Wie interne Dokumente nun zeigen, kämpft auch Amazon bei der Entwicklung von Alexa+ mit erheblichen Schwierigkeiten. Darüber berichtet die Washington Post.

Auch bei Alexa+: Große Ambitionen treffen auf technische Realität

Die für 2025 geplante neue Version des Sprachassistenten sollte eigentlich mit zahlreichen KI-gestützten Funktionen aufwarten. Doch ähnlich wie Apple bei Siri muss auch Amazon nun zurückrudern. Viele der angekündigten Features werden zum Start nicht verfügbar sein.

Verzögerungen bei Kernfunktionen

Besonders betroffen sind laut den geleakten Dokumenten zentrale Funktionen wie das kontextbezogene Verstehen von Gesprächen und die Integration von Drittanbieter-Diensten. Diese Features galten als wichtige Unterscheidungsmerkmale zu konkurrierenden Assistenten.

Alexa+ erklärt!

Alexa+ ist die neue KI-gestützte Version von Amazons Sprachassistenten. Die Software nutzt große Sprachmodelle, um natürlichere Gespräche zu ermöglichen und komplexere Aufgaben auszuführen. Damit soll der Assistent deutlich leistungsfähiger werden als sein Vorgänger.

Parallelen zu Apples Problemen

Die Schwierigkeiten bei Amazon erinnern stark an die kürzlich bekannt gewordenen Probleme bei Apple. Auch dort musste die Einführung wichtiger KI-Funktionen für Siri verschoben werden. Branchenexperten sehen darin ein grundsätzliches Problem: Die Integration von großen Sprachmodellen in Echtzeit-Assistenten ist technisch deutlich anspruchsvoller als ursprünglich angenommen.

Start trotz Einschränkungen

Trotz der Verzögerungen bei wichtigen Features hält Amazon am geplanten Start von Alexa+ fest. Das Unternehmen will die neue Version noch 2025 einführen – allerdings mit deutlich reduziertem Funktionsumfang. Neue Features sollen dann schrittweise per Update nachgeliefert werden.

Auswirkungen auf den Markt

Die Probleme bei der Entwicklung von KI-gestützten Assistenten könnten weitreichende Folgen für den gesamten Markt haben. Während Chat-Bots wie ChatGPT große Fortschritte machen, scheint die Implementierung dieser Technologie in Echtzeit-Assistenten deutlich komplexer zu sein als erwartet.

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